Keinen Meter dem Rassismus – Kampagne 2016!

Keinen Meter dem Rassismus – Aktiv gegen Nationalismus & soziale Ausgrenzung!

Seit gut zwei Jahren erleben wir einen fortschreitenden Rechtsrutsch in unserer Gesellschaft. Rassistische Mobilisierungen nehmen zu, die rechte Gewalt eskaliert in Brandanschlägen und Übergriffen und die „Alternative für Deutschland“ erfährt hohe Zustimmungswerte, zuletzt bei den Wahlen in Sachsen-Anhalt, Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg.
Die AfD hat sich in den letzten Jahren zu einer realen Gefahr für eine offene, pluralistische und solidarische Gesellschaft entwickelt. Ihre reaktionären und rassistischen Thesen, die Ausgrenzung und Ungleichbehandlung fordern, wirken in die Gesellschaft. Es gelingt ihr, der Abschottungspolitik und der Einschränkung des Asylrechts weiter Vorschub zu leisten. Die AfD im Münsterland orientiert sich klar am völkisch-nationalistischen Flügel der Partei und verbreitet ihre Hetze und Parolen auf Demonstrationen, bei Vortragsveranstaltungen und in sozialen Netzwerken. Wir wollen ihrer Stimmungsmache hier vor Ort etwas entgegensetzen und in diesem Sommer ein starkes Zeichen gegen Rassismus und soziale Ausgrenzung setzen! Und dazu brauchen wir Dich. Continue reading

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AfD: Die Partei des Ressentiments, des Hasses und Stichwortgeber für rassistische Brandstifter und Kriminelle

Die Rede unsere Pressesprechers Carsten Peters auf der Demonstration des “Bündnis gegen Rassismus Soest” gegen den AfD-Landesparteitag in Werl am 02.07.2016:

Zunächst vielen Dank an alle, die heute hier sind, um deutlich zu machen, dass es weder in Werl noch anderswo Platz geben darf für rassistische Hetze, für gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und die Politik der AfD.

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Veranstaltungshinweis: Hinter den Fassaden des Rechtspopulismus

Di. 28.06.2016 // 20 Uhr // KSHG (Forum), Frauenstr.3-6
„Die größte List des Teufels“
Zur Kritik der Verschwörungstheorien und des paranoiden Denkens

Verschwörungsmythen sind fast allgegenwärtig: im Alltag, in der Populärkultur, in der Politik. Ihre Verfechter sind Linke und Rechte, Religiöse und Säkulare, Einzelne oder ganze Gruppen, und so ziemlich alle(s) dazwischen. Sie ‚wissen‘ wer das Wetter kontrolliert, die Fabrik nebenan schließt oder Krankheiten und Krieg in die Welt bringt, warum Elvis noch lebt, das World Trade Center in New York einstürzte oder Herrschaft, Ausbeutung und Leiden unser aller Leben prägen. Obwohl sich Verschwörungsmythen mit unendlich vielen Einzelheiten und Details umgeben, ist ihre Form die Erklärung der Welt aus einem Punkt, und mit klaren, mächtigen, und gerade deshalb verborgenen und bedrohlichen Verantwortlichen. Innerhalb dieser Erklärungsmuster „besteht die größte List des Teufels […] gerade darin, den Glauben zu erwecken, er existiere überhaupt nicht“ (Léon Poliakov).

Die Veranstaltung wird anhand ‚klassischer‘ und aktueller Beispiele von den „Protokollen der Weisen von Zion“ bis zu 9/11 und den sog. „Mahnwachen für den Frieden“ in die Geschichte, Struktur und Funktion von Verschwörungsmythen und des paranoiden Denkens einführen. Zusätzliche Aufmerksamkeit wird dabei deren vielfach gegebenen Zusammenhang mit antisemitischen Ressentiments gewidmet. Im Mittelpunkt wird die Beschaffenheit und innere Verbindung von deren Form der Erklärung der Welt stehen: Warum entfalten Verschwörungsmythen Wirkungsmacht? Und lernen wir aus ihnen etwas über ein konkretes Ereignis, oder doch viel mehr über die Einzelnen und die Gruppen, die sie sich aneignen, und über den Zustand ihrer Gesellschaft?

Flo Hessel (Hamburg) ist Sozialwissenschaftler und Mitglied des Instituts für Sozialtheorie e.V. www.sozialtheorie.de


Di. 05.07.2016 // 19 Uhr // KSHG (Aula), Frauenstr. 3-6
Der autoritäre Charakter
… oder wie mensch Nationalist*in wird.

Die Frage, warum Menschen autoritäre, nationalistische und faschistische Haltungen entwickeln, ist angesichts des gegenwärtigen Rechtsrucks vieler europäischer Staaten von dringlicher Aktualität.
Der Vortrag wird ausgehend von Erich Fromms in den 1930er Jahren entwickelter Theorie des autoritären Charakters und aktueller Ergebnisse der NS-Täterforschung zeigen, welche Mechanismen der Entstehung einer faschistischen Charakterstruktur zugrunde liegen. Es wird gezeigt, dass ohne die gesellschaftlich erzeugte „emotionale Matrix“ des autoritären Charakters weder grundlegende Strukturen des faschistischen Weltbildes noch dessen Wirkmacht und Ausbreitung erklärt werden können. Zugleich thematisiert der Vortrag, in welche Fallen antifaschistische Strategien tappen können, die die sozialpsychologische Ebene faschistischer Akteure nicht in den Blick nehmen.

Referent: Dr. Ingo Elbe ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Philosophie der Uni Oldenburg. Aktuelles Buch: Paradigmen anonymer Herrschaft. Politische Philosophie von Hobbes bis Arendt. Würzburg 2015. Online-Texte unter ww.rote-ruhr-uni.com

Mehr Infos: Antira Initiative Münster

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PM: Erfolgreicher Start der Kampagne „Keinen Meter dem Rassismus“ in Münster

Erfolgreicher Start der Kampagne „Keinen Meter dem Rassismus“ in Münster
Rund 40 Interessierte von jung bis alt kamen gestern bei der Ideenwerkstatt des Bündnisses „Keinen Meter den Nazis!“ im Theater im Pumpenhaus in Münster zusammen. Die Ideenwerkstatt markierte den Start der Kampagne „Keinen Meter dem Rassismus!“, mit der das Bündnis in diesem Sommer aktiv gegen Rassismus, Nationalismus und soziale Ausgrenzung vorgehen will. Nach einem inhaltlichen Input vom Mobilen Beratungsteam gegen Rechtsextremismus und für Demokratie im Regierungsbezirk Münster (mobim) erarbeiteten die Teilnehmer*innen in mehreren Gruppen verschiedene Ideen zur Gestaltung der Kampagne. Nach zwei Stunden konzentrierter Arbeit und durchaus kontroverser Diskussion wurden die Konzepte in großer Runde gegenseitig vorgestellt. „Wir sind begeistert von der großen Resonanz und der Motivation der Teilnehmenden,“ kommentiert Carsten Peters, Pressesprecher des Bündnisses, den Tag, „das zeigt uns, dass wir mit der Kampagne einen Nerv treffen. Viele Münsteraner*innen wollen sich positionieren und aktiv etwas gegen Rassismus tun.“

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„Mein Einsatzleiter – ein Abend mit der Polizei“ – Soli-Aufführung

„Können wir das auch schriftlich von der Polizei bekommen?“„Nein, dann kann sich da ja jemand drauf berufen.“

Am Freitag, den 22. April 2016, gastiert das Ensemble von “Mein Einsatzleiter” zugunsten des Bündnisses “Keinen Meter den Nazis” in Münster.

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Spenden

Liebe Freund_innen,

nochmals Danke für eure großartige Unterstützung beim Protest gegen die AfD-Veranstaltung in Münster! Auch wenn die AfD letztendlich gar nicht angetreten ist – Protest braucht Infrastruktur (Anlage, Lauti, …) und verursacht damit Kosten.

Wir bitten euch daher um Spenden – auch kleine Summen helfen uns weiter und unterstützen die Arbeit des Bündnisses – auf unser Bündniskonto:

Bündnis Münster gegen Nazis
IBAN: DE03 4016 0050 0091 6668 00
BIC: GENODEM1MSC
Bank: Volksbank Münster eG

Bündnis “Keinen Meter den Nazis!” Münster

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Positives Fazit: Kein Platz für Rassismus und Hetze gegen Geflüchtete in Münster

Trotz starker Kälte kamen mehr als 400 Demonstrationsteilnehmer*innen am Schifffahrter Damm zusammen, um deutlich zu machen, dass in Münster kein Platz für Rassismus und Hetze gegen Geflüchtete ist. Trotz der zweiten Veranstaltungsabsage eines Gastronomen an die AfD hatte das Bündnis „Keinen Meter den Nazis“ an den Planungen einer eigenen Demonstration festgehalten.

„Der breiten zivilgesellschaftlichen Mobilisierung ist es zu verdanken, dass die AfD ihre Räume verloren hat und ihre Hetze nicht verbreiten konnte. Für die Wirte ist der Verweis auf vermeintliche Sicherheitsprobleme die einzige Möglichkeit aufgrund ihrer AGB aus einem abgeschlossenen Vertrag herauszukommen. Eine Bedrohung für die Gastronomie hat es nicht gegeben. Wir haben von unserem grundgesetzlichen Recht auf Meinungsfreiheit und Versammlungsfreiheit Gebrauch gemacht. Die angemeldete Versammlung des Bündnisses wurde von der Polizei bestätigt. Also: Alles rechtmäßig!“, so Bündnissprecher Carsten Peters: „Wer wie die AfD gegen Geflüchtete, Arme, Menschen mit Migrationsvorgeschichte oder anderer sexueller Orientierung hetzt, muss akzeptieren, dafür kritisiert zu werden. Nichts mehr ist in den letzten Tagen in Münster geschehen.“ Die Reaktion der AfD Münster auf die heutigen Proteste spricht indes für sich. Auf seinem Twitteraccount verunglimpfte der Kreisverband Münster die Gegendemonstrant*innen als „Antidemokraten“ und „Mörder der Meinungsfreiheit“.

Das Bündnis – ein Zusammenschluss von politischen Parteien, Gewerkschaften, Friedensgruppen, Kulturvereinen, Eine-Welt-Gruppen und Antifa-Gruppen, dem sich jüngst auch der CSD Münster angeschlossen hat – hatte seit 2012 gegen Demonstrationen der „Nationalen Sozialisten“, der „Pro-Parteien“ und der NPD mit eigenen Kundgebungen erfolgreich protestiert.
„Die AfD ist in der aktuellen Situation gefährlicher als Parteien wie die NPD oder die Pro-Parteien. Aus AfD-Demos werden regelmäßig Gegendemonstranten angegriffen, ihre Hetze gegen Geflüchtete (das Demo-Motto in Oelde „Asylchaos beenden”) bereitet den Weg für Gewalt und Brandstiftungen gegen Geflüchtete und deren Unterkünfte. Diese Worte gehen den Taten voran. Deshalb ist der Protest auch weiterhin nötig. Wir behalten uns daher vor auch künftige AfD-Veranstaltungen kritisch zu begleiten“, so Hannes Draeger, Bündnismitglied. Denn die AfD ist in Münster nicht untätig. Sie führt regelmäßig Veranstaltungen – zumeist in der Gaststätte Kruse Baimken durch. Dort findet auch ihr regulärer Stammtisch statt.

„Wir danken allen, die heute trotz der widrigen Umstände mit uns auf der Straße waren und der rassistischen Hetze der AfD eine klare Absage erteilt haben“, so Carsten Peters abschließend.

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Update! Rassistischer Hetze entgegentreten! Keinen Meter der AfD!

Update 21.01., 14:00 Uhr: Die Polizei hat unsere Anmeldung im Kooperationsgespräch bestätigt. Unsere Kundgebung läuft wie folgt ab:

18:00 Uhr Treffpunkt und Auftakt an der Bushaltestelle Sudmühlenstraße

Im Anschluss kurze Demo zum Kundgebungsplatz an der Straße Havichhorster Mühle (Zufahrt zum Gut Havichhorst). Dort findet unsere Abschlusskundgebung statt.

Keinen Meter Kundgebungen & Demo 21.01.16

Jetzt ist es raus: Für den morgigen Donnerstag (21.01.) laden die AfD Münster und die AfD-Jugendorganisation »Junge Alternative« die AfD-Bundessprecherin Frauke Petry in das Gutshaus Havichhorst in Handorf ein. Schon jetzt ein Erfolg der zivilgesellschaftlichen Gegenmobilisierung, dass die AfD nach der Absage des Schloßgarten-Cafés nun von der Innenstadt auf den äußersten Stadtrand ausweichen muss. Wir wollen rassistischer Hetze entgegentreten – auch im Münsteraner Hinterland! Wir sammeln uns daher an der Bushaltestelle Sudmühlenstr. um 18 Uhr.

Dort wird in unmittelbarer Nähe unser Protest in Form einer Kundgebung oder einer kurzen Demonstrationen zum Gut Havichhorst stattfinden. Morgen werden die letzten Details in einem Kooperationsgespräch mit der Polizei geklärt. Die bisherigen Rückmeldungen über die sozialen Netzwerke sind jedenfalls überwältigend und sprechen eine deutliche Sprache. Frauke Petry ist nicht willkommen!

Falls ihr mit dem ÖPNV anreist (die Haltestelle ist mit der Buslinie 7 und dem Schnellbus S50 erreichbar), dann solltet ihr frühstmöglich anreisen.

Wir empfehlen euch zur Anreise folgende Verbindungen ab Münster Hauptbahnhof:

  • Schnellbus S50: 17:20 Uhr ab Münster Hauptbahnhof Bussteig B3, Ankunft Sudmühlenstr. um 17:34 Uhr
  • Linie 7: 17:31 Uhr ab Münster Hauptbahnhof Bussteig A, Ankunft Sudmühlenstr. um 17:53 Uhr

Es wird kalt und vor ort gibt es keine größere Infrastruktur. Stellt euch entsprechend drauf ein.

Kein ruhiges Hinterland! Rassistischer Hetze entgegentreten!

Rassistischer Hetze entgegentreten!

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Rassistischer Hetze entgegentreten! Keinen Meter der AfD!

Rassistischer Hetze entgegentreten! Frauke Petry ist nicht willkommen!

Am kommenden Donnerstag (21.01.2016) lädt die AfD Münster und die AfD-Jugendorganisation »Junge Alternative« die AfD-Bundessprecherin Frauke Petry nach Münster ein. Die AfD-Veranstaltung soll um 19 Uhr beginnen. Der genaue Veranstaltungsort wird von der AfD geheim gehalten und soll erst am kommenden Mittwoch veröffentlicht werden.

Wir sagen: Wer – wie Frauke Petry und die AfD – gegen Menschen anderer Herkunft, Religion, Hautfarbe oder sexueller Orientierung hetzt, trifft auf unseren entschiedenen Widerstand. Für Donnerstag, um 18 Uhr, rufen wir zu einer bunten und lautstarken Gegenkundgebung auf – am Ort der AfD-Veranstaltung. Sobald der Ort bekannt ist, werden wir ihn hier und in den sozialen Netzwerken verbreiten. Continue reading

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PM: Mehr als 1800 Menschen setzen gemeinsam ein Zeichen gegen Rassismus und soziale Ausgrenzung

Am heutigen Freitag, den 30.01.2015, demonstrierten in Münster mehr als 1800 Menschen gegen Rassismus und soziale Ausgrenzung. Zu der Demonstration hatte das Bündnis “Keinen Meter den Nazis!” aufgerufen. Die Demonstration ging in eine Kundgebung der Initiative “Münster gegen PEGIDA” auf dem Domplatz über, an der sich mehrere tausend Menschen beteiligten. Anlass der Demonstration war die Ankündigung von “MÜNGIDA”, eines inoffiziellen und bislang nur auf facebook in Erscheinung getreten Ablegers der Gruppe PEGIDA, am 30.01. eine Kundgebung in Münster abhalten zu wollen. Aufgrund des zu erwartenden erheblichen Gegenwindes verzichtete “MÜNGIDA” aber auf eine Anmeldung und auch weitere Veranstaltungsankündigungen blieben aus. “Dass MÜNGIDA sich heute nicht versammelt hat, ist vor allem der großen Mobilisierung zu den Gegenprotesten zu verdanken.”, so Carsten Peters, Pressesprecher des Keinen Meter Bündnisses. “Dass so viele heute ein deutliches Zeichen gegen Intoleranz, Rassismus und rechte Gewalt gezeigt haben, ist ein großer Erfolg.”

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