Kein Frieden mit der AfD! Über 1000 Menschen protestieren lautstark gegen Teilnahme der AfD am Katholikentag!

Über 1000 Menschen haben heute zusammen mit uns in Münster gegen die Teilnahme der AfD an einer Podiumsdiskussion auf dem Katholikentag protestiert. Später trug eine Gruppe den Protest auch in die Halle Münsterland. Vielen Dank an alle, die dabei waren und mit uns lautstark klar gemacht haben: Rassismus ist keine Meinung, Diskriminierung kein Debattenbeitrag – die AfD gehört auf keine Bühne!

Hier unsere Pressemitteilung zum heutigen Tag: Continue reading

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Infoupdate zur Demo am 12. Mai 2018

+++ Katholikentag-Organisator*innen halten weiter an Einladung des AfD-Vertreters fest +++ Unsere Kritik in der PM vom 7.5.2018+++ Die Route unserer Demo streht: Startpunkt 12 Uhr am Servatiiplatz – Klosterstraße – Ludgerikreisel – Hafenstraße – Albersloher Weg – Abschlusskundgebung „Am Hawerkamp“, direkt vor dem Jovel +++ Auf der Abschlusskundgebung wird der bekannte Pfarrer Lothar König aus Jena sprechen, außerdem Redebeiträge aus dem Bündnis, u.a. von antifaschistischen und antirassistischen Initiativen +++ Die Initiative „Münster – Stadt der Zuflucht“ wird um 13 Uhr vor dem Jovel einen Flashmob machen +++ Hashtag für Samstag: #ms1205 +++ Unser Twitter-Account: twitter.com/ms_keinenmeter +++ Plakat-/Flyervorlage zur Mobilisierung  zum Download: schwarz-weiß und farbig +++ Facebook-Veranstaltung zur Demo +++ Aufruf zur Demo des „Keinen Meter“-Bündnis +++ Kritik an der AfD-Einladung kommt auch von einigen katholischen Theolog*innen und dem „Institut für Theologie und Politik“ +++ AfD Münster unter Druck: AfD hatte kein Hausrecht, als sie vor zwei Wochen einen Mann mit Gewalt aus der Stadtbücherei zerrten. Artikel der WN +++

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PM: Nach Programmänderung des Katholikentags: Konsequenzen ziehen – AfD ausladen!

Die Leitung des Katholikentags hat am Samstag bekannt gegeben, dass sie aus aktuellem Anlass kurzfristig eine Diskussion unter dem Motto „Keine Toleranz gegen Intoleranz! Gemeinsam gegen Antisemitismus und Islamfeindlichkeit“ in das Programm des 101. Katholikentages in Münster aufgenommen hat.

Das Bündnis „Keinen Meter den Nazis“ aus Münster begrüßt ausdrücklich, dass der Katholikentag sich auf diese Weise mit Antisemitismus und antimuslimischem Rassismus auseinandersetzen will und explizit gegen beide Formen der Diskriminierung Stellung bezieht. Soll diese Positionierung jedoch glaubwürdig sein, muss der Katholikentag auch Konsequenzen bezüglich des eigenen Programms ziehen und den Vertreter der AfD, Volker Münz, vom Katholikentag ausladen. Continue reading

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Aufruf zur Demonstration am 12. Mai 2018

Keine Bühne der AfD!

Vom 9. – 13.05.2018 findet in Münster der 101. Deutsche Katholikentag statt. Ein Großereignis mit hunderten Veranstaltungen, Zehntausenden Besucher*innen und zahlreichen Gästen aus der Politik. Diese sollen auf Einladung der Katholikentagsleitung mit Vertreter*innen der Kirche über diverse religiöse, gesellschaftliche und politische Themen diskutieren. Zu den Eingeladenen gehört auch Volker Münz, kirchenpolitischer Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion. Damit wird die AfD nun zum ersten Mal offiziell auf dem Katholikentag vertreten sein. Die Einladung der AfD ist Ausdruck einer zunehmenden Akzeptanz gegenüber der Partei und offen rassistischen Positionen. Die Entscheidung der Katholikentagsleitung spiegelt wider, dass eine Partei wie die AfD, die Rassismus, Sexismus, Antisemitismus und geschichtsrevisionistische Thesen propagiert, zunehmend salonfähig geworden ist. Dieser „Normalisierung“ werden wir entgegen treten! Continue reading

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PM: AfD-Ratsherr Martin Schiller wird bei Veranstaltung in der Stadtbücherei gewalttätig

Bei einem von der AfD organisierten Vortrag in der Stadtbücherei am letzten Mittwoch haben der Ratsherr Martin Schiller und weitere AfD-Mitglieder gegenüber einem Gast des anliegenden Cafés Gewalt angewendet. Der Betroffene musste sich mit Verletzungen ärztlich behandeln lassen, nachdem er von den AfDlern aus der Stadtbücherei gezerrt worden war. Er erlitt bei dem Übergriff Fingerstauchungen sowie eine Rippenprellung. Der Betroffene hat inzwischen Anzeige gegen Martin Schiller, Patrick Wilke sowie einen bislang namentlich nicht bekannten Beteiligten erstattet.

Von dem von der AfD attackierten Mann ging zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für andere Menschen oder eine Störung der AfD-Veranstaltung aus. Der Mann, ein Stammgast des Café Colibri in der Stadtbücherei, war von Schiller noch vor Beginn der AfD-Veranstaltung als vermeintlicher „Störer“ ausgemacht worden. Als er die Toilette im Untergeschoss der Bücherei benutzte, wurde er von Schiller und zwei Helfern abgefangen, festgehalten, die Treppe hinauf geschleift und schließlich vor der Eingangstür auf den Boden geworfen. Einer der beteiligten AfDler ist Patrick Wilke, ehemaliger AfD-Kreissprecher aus Dortmund und bereits in der Vergangenheit wegen Gewalttätigkeiten bekannt geworden.

Für den Vorfall gibt es mehrere ZeugInnen, u.a. den Wirt des Café Colibri, der noch versucht hatte, Schiller von dem Übergriff abzuhalten. Martin Schiller bestätigte den Vorfall in zwei Facebook-Postings und veröffentlichte selbst auch Bildmaterial des gewaltsamen Rauswurfs des Büchereigastes, den Schiller als „Durchsetzung des Hausrechts“ bezeichnet. Unverhohlen äußerte er zudem seine Freude über die Tat und schreibt: „Hier packt der Kreissprecher noch selber mit an.“ Continue reading

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PM: 1000 Menschen protestieren gegen AfD-Veranstaltung mit rechtsradikalem Vordenker in der Stadtbücherei

Bis zu 1000 Menschen protestierten heute in Münster gegen eine Veranstaltung der AfD mit dem rechtsradikalen Vordenker Karlheinz Weißmann in der Stadtbücherei in Münster. Bereits eine Stunde vor Beginn der rechten Veranstaltung hatten sich hunderte Menschen direkt vor der Stadtbücherei positioniert, um der AfD und ihren Gästen einen lautstarken unfreundlichen Empfang zu bereiten.

„Wir sind zufrieden, dass so viele Leute unserem Aufruf zum Protest gegen die AfD gefolgt sind und der AfD wieder einmal deutlich gemacht haben, dass sie in Münster nicht willkommen ist“, so Carsten Peters, Pressesprecher des Bündnisses „keinen Meter den Nazis!“, welches kurzfristig zum Gegenprotest aufgerufen hatte. „Es ist wichtig, dass wir weiter dagegenhalten und deutlich machen, dass rechtsradikale Veranstaltungen für uns niemals Teil der Normalität sein werden.“

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Kein Raum in der Stadtbücherei für die AfD und rechtsradikale Vordenker!

Am kommenden Mittwoch, den 25. April 2018, will die AfD Münster eine Vortragsveranstaltung mit Karlheinz Weißmann durchführen. Das „Keinen Meter“-Bündnis wird gegen diese Veranstaltung protestieren, weil wir es nicht hinnehmen, dass sich die AfD ungestört ausbreiten kann. Wir stellen uns der schleichenden Normalisierung der AfD und ihrer nationalistischen und rassistischen Inhalte entgegen. Für uns gilt stets: Keine Bühne für die AfD!

Erstmals wird die AfD am 25. April die Räumlichkeiten der Stadtbücherei Münster nutzen. In den repräsentativen Räumen der Bücherei will sich die AfD als akzeptable bürgerliche Kraft inszenieren. Eine gezielte Provokation stellt auch die Einladung des Referenten Karlheinz Weißmann dar, der einer der führenden Vertreter der vielfach als „Neue Rechte“ bezeichnenden extrem rechten Strömung ist, und der seit Jahrzehnten versucht, sich Gehör für seine nationalistischen Thesen zu verschaffen. Continue reading

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Offener Brief an die Leitung des Katholikentags

Münster, den 28.03.2018

Katholikentagsleitung                                                                                                      Breul 23
48143 Münster

Offener Brief: AfD- Vertreter auf dem Katholikentag, Ausladung

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir wenden uns an Sie wegen des geplanten Auftritts des „kirchenpolitischen Sprechers“ der AfD- Bundestagsfraktion, Volker Münz, am Samstag, den 12.05. 2018, auf dem Katholikentag in Münster. Volker Münz soll im Rahmen einer Podiumsdiskussion mit Vertreter*innen der demokratischen Parteien des Bundestags diskutieren.

Die Entscheidung den AfD-Vertreter entgegen vorheriger Aussagen einzuladen ist ein fatales Signal und in keiner Weise nachvollziehbar, denn mit der Einladung wird einer rechtsextremen Partei die Gelegenheit gegeben, ihre Agenda auf einer großen Bühne mit erheblicher Medienwirksamkeit zu präsentieren. In diesen Zeiten anhaltender rassistischer Gewalt geht mit der Einladung ein vollkommen falsches Signal aus. Denn auch mit dem Einzug der AfD in den Bundestag sind der Rassismus und die Verhöhnung des Holocausts durch diese Partei kein normaler oder gar diskutabler Standpunkt. Es ist doch vielmehr so, dass die AfD nur eine weitere Bühne – den Deutschen Bundestag – bekommen hat, die sie für ihre rassistischen Angriffe auf das Zusammenleben in unserer Gesellschaft nutzt.

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PM: Protest gegen die AfD auf dem Katholikentag

Bündnis fordert die Ausladung eines Vertreters der rechtsextremen AfD zum Katholikentag 2018 in Münster und kündigt Proteste an

Das Bündnis „Keinen Meter den Nazis“ aus Münster kritisiert die Einladung des kirchenpolitischen Sprechers der AfD, Volker Münz, zu einer Podiumsdiskussion auf dem diesjährigen Katholikentag im Mai scharf und fordert dessen Ausladung. Die Entscheidung des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) sei ein fatales Signal und in keiner Weise nachvollziehbar. „Mit der Einladung wird einer rechtsextremen Partei die Gelegenheit gegeben, ihre Agenda auf einer großen Bühne zu präsentieren“, so Carsten Peters, Pressesprecher des Bündnisses, „das sendet in Zeiten anhaltender rassistischer Gewalt ein völlig falsches Signal aus. Auch mit dem Einzug der AfD in den Bundestag ist Rassismus kein normaler oder gar diskutabler Standpunkt.“

Das Bündnis wirft dem ZdK zudem vor, sich weder mit der Medienstrategie der AfD noch mit seinem Gast, der dem völkisch-nationalistischen Flügel der Partei um Björn Höcke angehört, auseinandergesetzt zu haben. Die Hoffnung, die AfD mit einer Einladung ruhig zu stellen, sei ein Trugschluss argumentiert das Bündnis, die AfD nutze jede Gelegenheit, um mit kalkulierten ‘Tabubrüchen’ Aufmerksamkeit zu generieren und den gesellschaftlichen Diskurs weiter nach rechts zu verschieben. Mit rechten Parteien zu diskutieren, schade diesen nicht, sondern führe zu einer weiteren Normalisierung menschenverachtender Positionen. „Wenn das ZdK ernsthaft glaubt, die AfD mit Podiumsdiskussionen von ihrer völkischen Agenda abbringen zu können, hat es die Entwicklung der letzten 4 Jahre vollkommen verschlafen“, so Liza Schulze-Boysen, Pressesprecherin des Bündnisses, „was rechten Akteuren schadet, ist, Ihnen keine Bühne zu bieten. Wir können auch gut damit leben, wenn sie sich deshalb dann als Opfer gerieren.“

Die Strategie, Auftritte extrem rechter Organisationen und Parteien nicht stillschweigend hinzunehmen, sondern diesen deutlichen Protest entgegen zu setzen, habe sich laut dem Bündnis in Münster bewährt: Auftritte von (ehemaligen) Parteigrößen wie Frauke Petry hatten zu großen Protesten geführt, die der AfD in Münster deutlich zu schaffen gemacht hätten, was sich nicht zuletzt im bundesweit schlechtesten Wahlergebnis bei der Bundestagswahl gezeigt hat „Die Münsteranerinnen und Münsteraner haben bislang bei jeder Gelegenheit mehr als deutlich gemacht, dass für eine Partei wie die AfD und ihre menschenverachtende Agenda kein Platz in dieser Stadt ist“, konstatiert Carsten Peters, “wir werden deshalb auch im Mai auf die Straße gehen und ein deutliches Zeichen gegen die AfD und ihre Politik setzen, falls die AfD nicht ausgeladen wird.“

Angesichts der zahlreichen Stimmen, u.a. auch von Seiten kirchlichen Organisationen, die das ZdK für seine Entscheidung bereits kritisiert haben, rechnet das Bündnis mit einer hohen Beteiligung an den Protesten. „Wir gehen davon aus, dass wieder viele Menschen gemeinsam mit uns der AfD entgegen treten werden und dies entschlossen, kreativ und auf vielfältige Art und Weise“, fasst Liza Schulze-Boysen die Proteste zusammen, „der Auftritt einer rechtsextremen Partei mag für das ZdK ein ‘Nebenthema’ sein, für uns war, ist und bleibt es das nicht.“

Derzeit befindet sich das Bündnis in Absprache mit den Bündnispartnern und der Polizei. Mehr Informationen zu den Protesten wird es nach Abschluss der Planungen veröffentlichen.

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300 Menschen bei Protest gegen AfD-Wahlkampfauftakt in der Stadthalle Hiltrup

Protest vor der Stadthalle Hiltrup. (Eigenes Foto)

Unter dem Motto „Keinen Meter dem Rassismus!“ protestierten am 8. August 2017 in der Spitze bis zu 300 Menschen gegen den Wahlkampfauftakt der AfD in der Stadthalle Hiltrup. Das Publikum der trotz prominenten Hauptreders Jörg Meuthen eher spärlich besuchten AfD-Veranstaltung wurde bei der Anreise mit lautstarkem Protest begrüßt. Während die Kundgebung unseres Bündnisses sich vor dem Haupteingang der Stadthalle aufgebaut hatte, wurden die AfD-Teilnehmer*innen durch einen Seiteneingang geschleust. Continue reading

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