Pressemitteilung #3

17.02.2012
Nazi-Aufmarsch: Kundgebungen angemeldet – Zusammenarbeit mit den Anwohnern beginnt

Die Planungen des Bündnis „Keinen Meter den Nazis“ für den 3.März werden konkreter. Zwei Kundgebungen sind bereits angemeldet: An der Kreuzung Hoher Heckenweg/Piusallee wird eine vom DGB organisierte Kundgebung stattfinden. Dort werden Bürgermeister Holger Wigger, der Vorsitzende des Integrationsrates, Spyros Marinos, der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft NGG, Franz-Josef Möllenberg und der DGB-Regionsvorsitzende Heinz Rittermeier sprechen. Auch auf der Westseite des Bahnhofs Münster-Nord ist eine weitere Kundgebung durch „Die Linke“ angemeldet.

„Das Bündnis, dem inzwischen mehr als 110 Organisationen und Vereine sowie zahlreiche Musikbands angehören, erfährt derzeit enorme Nachfrage und Unterstützung aus der Bürgerschaft. Zahlreiche Anfragen belegen das große Interesse an den Aktivitäten gegen den Nazi-Aufmarsch“, so ein Bündnissprecher. Das Bündnis habe aufgrund der großen Nachfrage zum zweiten Mal bereits Info-Materialien nachdrucken müssen.

An der jüngsten Bündnissitzung nahmen auch Anwohner des Rumphorstviertels teil. Am Sonntag, den 26.2.2012 wird es einen Viertelspaziergang . „Wir lassen die Anwohner nicht allein und arbeiten zusammen“, so der gemeinsame Tenor.

Weitere Aktivitäten sind am Tag selbst geplant: Vom Kinderschminken über musikalische und kulturelle Aktivitäten. Auch das Pumpenhaus öffnet seine Türen für Protestierende. Weitere Anlaufpunkte wird das „Keinen Meter“-Bündnis zeitnah vor dem 3. März veröffentlichen.

Das Bündnis betont den eigenen Aktionskonsens: „Von uns wird an dem Tag keine Eskalation ausgehen. Unser Ziel ist, dass der Naziaufmarsch keinen Meter laufen kann. Deswegen werden wir auch an der Route der Neonazis im Rumphorstviertel demonstrieren.“ Auch 2006 konnte die Naziaufmärsche durch Sitzblockaden gestoppt bzw. verkürzt werden. Die friedlichen Proteste sind legitim. Auch Sitzblockaden sind als Versammlungen durch das Grundrecht auf Meinungsfreiheit geschützt.

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