19.01.24: Demo gegen Rechtsruck, Rassismus und die AfD!

Wir rufen spontan am Freitag, den 19.01.24, um 18 Uhr zu einer Demo gegen „Rechtsruck, Rassismus, Deportationspläne und die AfD“ auf dem Domplatz in Münster auf.

 

Mehr dazu in unserer Pressemitteilung:

Bündnis ruft am 19.01.24 in Münster zum Protest gegen Rechtsruck, Rassismus und Deportationspläne auf: „Höchste Zeit auf die Straße zu gehen!“

Das Bündnis „Keinen Meter den Nazis,“ ruft für Freitag, den 19.01.24, um 18 Uhr zu einer Demo auf dem Domplatz auf. Anlass sind die Pläne extrem rechter Kreise Millionen Menschen mit Migrationsgeschichte zu deportieren und eine Machtübernahme der AfD vorzubereiten.

„Es ist höchste Zeit gegen die extreme Rechte auf die Straße zu gehen. Noch nie war der Protest so wichtig wie heute. Die nun bekannt gewordenen Deportationspläne der AfD machen deutlich, wie konkret die Bedrohungen für viele Menschen werden, wenn diese Partei weiter an Einfluss gewinnt.“ macht Bündnissprecher Carsten Peters deutlich, „Hier ist entschiedener Widerstand demokratische Pflicht. Aus den rassistischen Gedanken und Worten werden Taten und das müssen wir verhindern!“

Seine Kollegin Liza Schulze-Boysen erinnert daran, dass die Pläne der extrem rechten AfD inhaltlich weder neu noch geheim sind: „Die menschenverachtende Hetze der AfD und anderer extremer Rechter lassen seit Jahren keine anderen Folgerungen zu, was passieren wird, wenn diese Gruppen Macht erlangen sollten. Und die AfD gibt sich schon lange keine Mühe mehr, das zu kaschieren: Im Bundestag, den Landtagen, den Kommunalvertretungen und in den sozialen Medien sagt die AfD ganz deutlich, wofür sie steht – das sollte niemanden mehr überraschen. Wir wissen, was diese Partei will – wer jetzt nicht handelt oder gar ihre Inhalte übernimmt, unterstützt das.“

Das Bündnis sieht die spontane Demonstration auch als Auftakt für die Proteste gegen den Neujahrsempfang der extrem rechten AfD, den diese am 16. Februar im Münsteraner Rathaus durchführen will.
„Es ist wichtig, jetzt ein Zeichen zu setzen: Die Übernahme von AfD-Wortwahl und -inhalten muss ein Ende haben! Gleichwohl dürfen wir uns nicht ausruhen: Am 16. Februar müssen wir erneut ein ganz deutliches und entschlossenes Zeichen setzen: Es darf keinen Platz für Rassismus, rechte Hetze und soziale Ausgrenzung geben!“ so Peters abschließend.

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