Am 7.2.2026 will die extrem rechte AfD in Münster-Coerde eine Kundgebung auf dem Hamannplatz veranstalten. Wir rufen gemeinsam mit der Initiative „Coerde ist bunt“ und Aktiven aus dem Stadtteil zum Gegenprotest auf: Kommt am 7.2.2026 ab 9 Uhr nach Coerde – zeigen wir der AfD gemeinsam, dass dort kein Platz für sie ist!
Unsere Gegenkundgebung startet um 9 Uhr an der Kreuzung Hoher Heckenweg/Königsberger Straße.
Dorthin kommt ihr mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ab Hauptbahnhof mit den Buslinien 6, S50 und R51 (jeweils bis zur Haltestelle Königsberger Straße) oder mit dem Rad in knapp 20 Minuten. Für Anreisen mit dem Auto stehen rund um den Coerdemarkt öffentliche Parkplätze zur Verfügung.
Unsere Plakate für die Kundgebung könnt ihr hier herunterladen. Verteilt sie gerne in der Stadt und im Stadtteil!
Achtet auf kurzfristige Ankündigungen über unseren und die anderen bekannten Social Media Accounts.
Kommt zahlreich – zeigen wir der extrem rechten AfD, dass sie auch im Vorort keine Ruhe hat! Gemeinsam, solidarisch, entschlossen – keinen Meter der AfD!
Mehr Informationen zu den Protesten und den angekündigten Rednern der AfD erfahrt Ihr in unseren Pressemitteilungen vom 22.1. und 2.2.:
Pressemitteilung 2.2.26:
Münster: Protest gegen AfD-Kundgebung in Coerde am 7. Februar ab 9 Uhr
Das Bündnis „Keinen Meter den Nazis“ aus Münster ruft gemeinsam mit der Initiative „Coerde ist bunt“ und Aktiven aus dem Stadtteil gegen eine Kundgebung der extrem rechten AfD am 7. Februar 2026 in Münster-Coerde auf. Nachdem die AfD ihren Neujahrsempfang in Münster im zweiten Jahr in Folge absagen musste und auch die Neonazipartei „Die Heimat“ Ihren Aufmarsch in Dezember absagte, sieht sich das Bündnis in seiner Linie bestätigt und setzt seine Proteste gegen die extreme Rechte fort. Die Gegenkundgebung findet am 7.Februar ab 9 Uhr auf der Kreuzung am Hohen Heckenweg/Ecke Königsberger Straße statt.
„Unser Protest wirkt und deshalb werden wir ihn selbstverständlich fortsetzen“, so Bündnissprecher Carsten Peters. „Egal, wo die extreme Rechte in Münster aufläuft, muss sie mit Widerstand rechnen. Wenn die AfD glaubt, sie hätte abseits des Prinzipalmarkts ihre Ruhe und Raum für ihre menschenverachtende Hetze, dann irrt sie sich gewaltig.“Das Mobilisierungspotenzial der extrem rechten Partei am 7. Februar schätzt das Bündnis eher als gering ein. „Die AfD Münster versinkt nicht nur in unserer Stadt, sondern auch im AfD-Landesverband zunehmend in der Bedeutungslosigkeit, das zeigt die Liste der angekündigten Redner sehr deutlich“, so Bündnissprecherin Liza Schulze-Boysen. „Die AfD Münster schafft es nicht mehr, überregional bekannte oder relevante Rednerinnen zu gewinnen, das ist auch eine Konsequenz aus den massiven Protesten der letzten Jahre. Als extrem rechte Politikerin in Münster aufzutreten, macht halt selten Spaß.“
Dennoch betont das Bündnis, dies sei kein Grund, dieser Kundgebung nicht mit massivem Protest zu begegnen. Im Gegenteil, man wirbt dafür, auch und gerade in einem Vorort die Null-Toleranz-Linie gegenüber der extremen Rechten in Münster zu bestätigen.
„Wir werden dafür sorgen, dass das Kalkül, der extrem rechten AfD, im Vorort ihre Ruhe zu haben, nicht aufgeht. Wir werden da sein: Laut, solidarisch und entschlossen.“ So Bündnissprecher Carsten Peters, „Wir stehen seit Tag eins nicht nur für eine klare Kante gegen die extreme Rechte und ihre Freund*innen, sondern auch für soziale Gerechtigkeit. Wir werden der AfD dieses Thema nicht überlassen. Es bleibt dabei: Keinen Meter den Nazis!“
Pressemitteilung 22.1.26:
Münster: Bündnis kündigt Proteste gegen AfD-Kundgebung am 7. Februar an
Das Bündnis „Keinen Meter den Nazis“ aus Münster kündigt Proteste gemeinsam mit der Initiative Coerde ist bunt gegen eine Kundgebung der extrem rechten AfD am 7. Februar 2026 in Münster-Coerde an. Nachdem die extrem rechte AfD ihren Neujahrsempfang in Münster im zweiten Jahr in Folge absagen musste und auch die Neonazipartei „Die Heimat“ Ihren Aufmarsch in Dezember absagte, sieht sich das Bündnis in seiner Linie bestätigt und setzt seine Proteste gegen die extreme Rechte fort. Eine Gegenkundgebung ist für den 7.2. ab 9 Uhr auf dem Hamannplatz angemeldet.
„Unser Protest wirkt und deshalb werden wir ihn selbstverständlich fortsetzen“, so Bündnissprecher Carsten Peters. „Egal, wo die extreme Rechte in Münster aufläuft, muss sie mit Widerstand rechnen. Wenn die AfD glaubt, sie hätte abseits des Prinzipalmarkts ihre Ruhe und Raum für ihre menschenverachtende Hetze, dann irrt sie sich gewaltig.“
Das Bündnis setzt damit seine Proteste gegen die extreme Rechte aus dem Jahr 2025 konsequent fort. Tausende Münsteraner*innen hatten sich im letzten Jahr den Protesten gegen extrem rechte Aufmärsche, u.a. von der Neonazipartei „Die Heimat“ und aus dem rechten Querdenken-Milieu, angeschlossen und dafür gesorgt, dass diese nur eingeschränkt stattfinden konnten. Das Bündnis führt sowohl die Absage des Nazi-Aufmarschs am 24. Dezember 2025 als auch des AfD-Neujahrsempfangs am 23. Januar 2026 auf die antifaschistischen und zivilgesellschaftlichen Proteste der letzten Jahre zurück. Die AfD fuhr bei den Kommunalwahlen im September 2025 ein Ergebnis deutlich unter dem Landesschnitt ein und stellt weiterhin keine Fraktion im Stadtrat. Die AfD Münster ist nach dem Rückgang von diversem Personal auch im Landesverband weitgehend isoliert und unbedeutend.Die von AfD für den 7. Februar angekündigten Redner stehen exemplarisch dafür. NRW-Vorsitzender Martin Vincentz ist nach diversen parteiinternen Machtkämpfen extrem angeschlagen, erst kürzlich erlitt er eine krachende Niederlage, als sich das offen völkische Lager in der neugegründeten Jugendorganisation „Generation Deutschland NRW“ durchsetzen konnte. Christian Blex wurde zwischenzeitlich wegen Ermittlungen nach Reisen nach Syrien und Russland sogar aus der AfD-Fraktion ausgeschlossen. Die anderen Redner sind eher als Hinterbänkler bekannt, deren politische Karrieren mit der nächsten Landtagswahl enden könnten. Auch der angekündigte „Influencer“ Serge Menga macht eher mit dem Vertrieb seines eigenen Merchandise auf sich aufmerksam als mit politisch relevanten Initiativen. Überregional bekannte oder einflussreiche Politiker*innen konnte die AfD Münster nicht gewinnen. Auch will aus dem personell dünn besetzten Kreisverband offenbar niemand selbst an das Mikrofon treten.
„Die AfD versucht sich nun in Schadensbegrenzung und geht nun dahin, wo sie vermutet, in Münster noch Unterstützung zu finden“, erläutert Liza Schulze-Boysen, Pressesprecherin des Bündnisses, die Anmeldung der AfD in Coerde. „Die AfD will sich als Unterstützerin derer präsentieren, die von Armut bedroht sind und (angeblich) keine Lobby haben. Wir kennen dieses ‚Kümmererprinzip‘ noch von der NPD und es ist hier genauso verlogen. Die extreme Rechte löst keine sozialen Probleme, sie verschärft sie. Niemandem wird es mit der AfD besser gehen, höchstens anderen noch schlechter – das ist ein zynisches Kalkül, dem es entschieden zu widersprechen gilt.“
Und ihr Kollege Carsten Peters ergänzt: „Unser Bündnis hat sich seit seiner Gründung für soziale Gerechtigkeit stark gemacht und wird dies weiterhin tun. Wir lösen soziale Probleme gemeinsam und solidarisch, nicht durch Ausgrenzung, Polarisierung und Hetze. Münster wird auch am 7. Februar kein gutes Pflaster für die extreme Rechte sein.“
Details zu den Gegenprotesten wird das Bündnis in den kommenden Wochen auf seiner Website und über Social Media veröffentlichen.


